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17. Februar 2017 | Vergabe des Weihnachtsmarktes entschieden

Heinrich Stracke kann (wie bisher) weitermachen

Konstanz (gro) Der erfolgreiche Entwickler darf weitermachen: Kurz vor Mitternacht entschloss sich der Gemeinderat am Donnerstag, Heinrich Stracke auch künftig den Konstanzer Weihnachtsmarkt ausrichten und organisieren zu lassen. Stracke, dem seit über einem Jahr sein Sohn Levin als Mitgeschäftsführer zur Seite steht, hatte vor 28 Jahren den damals serbelnden Weihnachtsmarkt als Privatunternehmer übernommen. Er machte den „Weihnachtsmarkt am See“ zum grössten vorweihnachtlichen Event zwischen Zürich und Stuttgart. Der Konstanzer Weihnachtsmarkt verzeichnet inzwischen jährlich etwa 500.000 Besucher. Über die Hälfte davon kommt aus der Schweiz. … weiterlesen \"\"

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16. Februar 2017 | Zum Ausbau am "Brückenkopf Nord" Blick nach Venedig

Piazzale Roma?

Konstanz (gro) Der geplante Ausbau am Brückenkopf Nord soll ein Befreiungsschlag werden. Dort, am unteren, nordöstlichen Ende der Schänzlebrücke an der äusseren Reichenaustrasse, soll auf 35.000 Quadratmetern ein möglichst ansehnlicher Teil des motorisierten Verkehrs in Richtung Konstanz aufgehalten werden, damit das historische Zentrum der Stadt endlich nicht mehr von den regelmässig hereinbrechenden Blechlawinen immer wieder überflutet und verstopft wird. Das zeigt, dass man bei der Stadtverwaltung nur sehr bedingt an den Sinn des so genannten „Verkehrs-Konzepts C“ glaubt, mit dem die Konstanzer Altstadt vom Würgegriff des Individualverkehrs verschont werden soll. Zum Glaubensabfall gesellt sich ein heimlicher Abschied: der Abschied vom so genannten Zentrenkonzept, dem sich der Gemeinderat in den 80-er Jahren verschrieb, um einer Verelendung der städtischen Mitte vorzubeugen, die die Verlagerung urbaner Geschäftstätigkeit auf die „Grüne Wiese“ mit sich bringt. … weiterlesen \"\"

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14. Februar 2017 | Gutachten bestätigt Sicht des Gemeinderats

Litzelstetter Loh-Äcker sollen frei und unbebaut bleiben

Konstanz (gro) Vom südlichen Ortseingang des Konstanzer Professorendorfs namens Litzelstetten soll der Blick über das Gewann „Im Loh“ auch künftig unverstellt hinab fallen auf den Überlinger See und die Insel Mainau. Das empfiehlt Bernadette Siemensmeyer vom Überlinger Büro „365*freiraum + Umwelt“, und zwar dringend. Die Diplomingenieurin und Landschaftsarchitektin bestätigt mit ihrem Gutachten die Sicht des Gemeinderats, der die Loh-Äcker vor einer Bebauung verschont wissen will und deswegen Mitte Oktober 2016 einen entsprechenden Bebauungsplan samt Veränderungssperre auf den Weg brachte. Bestätigt wird mit dem Gutachten, über das heute im Technischen Ausschuss des Gemeinderats gesprochen wird, auch die rechtliche Sicht der Konstanzer Anwältin Dominique Emerich. Sie war zuvor im Auftrag protestierender Anwohner tätig geworden und hatte mit Nachdruck vor einer Bebauung der „Loh-Äcker“ gewarnt. … weiterlesen \"\"

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9. Februar 2017 | Zum Auftakt der „Konstanzer Literaturgespräche“

Martin Walser geht heute in Konstanz in die Kirche

Konstanz (gro) Die „Konstanzer Literaturgespräche“ des Jahres 2017 haben am heutigen Donnerstag ihren Auftakt in einem Gotteshaus. Erwartet wird Martin Walser, der seine Liebhaberinnen und Liebhaber in die Dreifaltigkeitskirche bittet. Der literarische Abend, moderiert von Siegmund Kopitzki, beginnt um 20 Uhr. Martin Walser (im Bild mit Kopitzki), bald 90 Jahre alt, gilt als letzter lebender Großautor der Generation von Heinrich Böll, Max Frisch, Wolfgang Hildesheimer, Uwe Johnson, Siegfried Lenz und Günter Grass. … weiterlesen \"\"

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6. Februar 2017 | Harald Derschka über den Konstanzer Pfennig

Der „Vierzipfler“ als Währung am Bodensee

Palermo/Konstanz (gro) Ein früher „Konstanzer Pfennig“, ein so genannter „Vierzipfler“ mit hohem Kupferanteil aus dem 12. Jahrhundert, trägt das Bildnis des in Palermo aufgewachsenen Stauferkaisers Friedrich II. Die Münzen mit dem Konterfei Friedrichs, die 200 Jahre später sowohl am Bodensee als auch weiter südlich, bis in Venedig und Palermo, im Umlauf waren, sahen wesentlich hübscher aus. Sie waren aus Silber. Während des grossen Konstanzer Kirchenkonzils von 1414 bis 1418 mit Teilnehmern aus ganz Europa, kam der Konstanzer Pfennig besonders stark unter die Leute und anschliesssend teilweise bis in entfernteste Winkel des Kontinents. Mit der spätmittelalterlichen Währung des Bodenseeraumes befasst sich auch ein Konstanzer Experte: der an der Bodenseeuniversität lehrende Historiker Harald Derschka. Er informiert am kommenden Mittwoch um 19 Uhr im Rosgartenmuseum über seine Forschungsarbeit. … weiterlesen \"\"

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