Dornröschen
Leserkommentare
 
Sponsoren
30. März 2017 | Aus Vermutung wird Gewissheit

Der Wolf ist im Thurgau nach 200 Jahren wieder da

Konstanz/Frauenfeld (gro) Vor gut 200 Jahren war er ausgerottet, jetzt ist er definitiv wieder da im Thurgau: der böse, böse Wolf. Das Raubtier ist streng geschützt, auch in der Schweiz. Dem Menschen geht der Wolf tunlichst aus dem Weg. Das Hauptproblem: Natürliche Beutetiere, Rotwild, Rehe, Wildschweine und auch Ratten fehlen dem Wolf in seinem angestammten, ursprünglich natürlichen Lebensraum. Deshalb vergreift er sich, wie in den ersten Tagen dieses Monates geschehen, auch mal an Schafen. Und sonst mal womöglich auch an Ziegen, Fohlen und Kühen. Das macht ihn zum Schädling. Dass es tatsächlich ein Wolf war, der im Thurgau Anfang März zwei Schafe riss, ist spätestens seit dem vergangenen Wochenende sicher. … weiterlesen \"\"

Noch keine Kommentare »

27. März 2017 | Maria Cruz Berrocal fündig in Südostasien

Konstanzer Archäologin entdeckt uraltes Christen-Grab im Norden Taiwans: Zeugnis früher Globalisierung

Konstanz/Taiwan (gro) Im Norden der südostasiatischen Insel Taiwan sind Archäologen auf die sterblichen Überreste eines Mannes gestossen, der dort kurz nach 1500 als Christ bestattet worden ist. Die gefalteten Hände des gut erhaltenen Skeletts und dessen Analysen sowie die Reste der längst untergegangenen Friedhofsanlage lassen keinen Zweifel daran, dass sich dort, im damaligen Salvador de Isla Hermosa auf dem kleinen Eiland vor der Hauptinsel Taiwan, eine Niederlassung der welterobernden Spanier befunden hatte. Dieses Zeugnis einer frühen Globalisierung wurde bei Grabungsarbeiten unter der Leitung von Maria Cruz Berrocal (kleines Bild) entdeckt, die an der Universität Konstanz als Forschungsstipendiatin am Zukunftskolleg der Uni arbeitet, forscht und lehrt. … weiterlesen \"\"

Noch keine Kommentare »

23. März 2017 | Was sollte die Wissenschaft im Kulturbüro?

Rüffel aus der Uni zeigt Wirkung bei der Stadtverwaltung

Konstanz (gro) „Neuordnung“ nennt sich die beabsichtigte Umorganisation der Konstanzer Stadtverwaltung im Dezernat II (Kultur, Bildung und Soziales). Tatsächlich hat die Verwaltung mit ihren jüngsten Vorschlägen und Absichten das Gegenteil von Ordnungsempfindung ausgelöst. Ein Rüffel vom Giessberg, vom universitären Hügel im Nordwesten der Stadt herab, sorgt nun für Korrekturbedürfnisse: Der „Bereich Wissenschaft“, so weit er die Kommunalpolitik betrifft, soll doch nicht dem vor allem mit Veranstaltungsterminen befassten „Kulturbüro“, sondern erneut dem angestammten und wohl auch logischen Revier „Bildung“ zugeschanzt werden. Hinzu kommen rätselhaft anmutende Usancen bei der Neubesetzung von Führungsstellen. Und wohin entschwindet eigentlich das Hauptamt der Kommunalverwaltung? … weiterlesen \"\"

Noch keine Kommentare »

15. März 2017 | Neue Sektion kurz vor der Gründung

DFV greift aus in die spanisch sprechende Welt

Konstanz (gro) Die Deutsch-Französische Vereinigung (DFV) gründet eine spanische Sektion. Kommenden Dienstag, am 21. März, soll es so weit sein. Damit rundet sich das Angebot der DFV, die neben ihrer französischen Ausrichtung unter dem Motto „Cuore Italiano“ vergangenes Jahr eine italienische Abteilung gründete, weiter ab in Richtung auf ein komplettes Angebot für den romanischen Sprachraum. Jetzt fehlt nur noch das Portugiesische, beziehungsweise Brasilianische. Motor für die neue spanische Sparte ist Max Heber, der derzeit als Praktikant bei der DFV engagiert ist. Die neueste Sparte wird unter dem Arbeitstitel „Espacio Espagnol“ ins Leben gerufen. … weiterlesen \"\"

Comments Off

9. März 2017 | Beschlagnahmte „Südkurier“-Unterlagen

Staatsanwalt:„Die Ermittlungen können Monate dauern“

Konstanz (gro) Die Fahnder der „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ (FKS) müssen bei Razzien im „Südkurier“ und in mindestens drei seiner Tochterfirmen in den letzten Januartagen eine ansehnliche Menge an Unterlagen beschlagnahmt haben. Denn „die Ermittlungen“, so heisst es bei der Mannheimer Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität, „können noch Monate dauern“. Die sichergestellten Dokumente würden zur Zeit im Hauptzollamt Singen ausgewertet. Es geht, wie berichtet, vor allem um getürkte Arbeitsverträge, mit denen sich der „Südkurier“ um Sozialabgaben drücken wollte. Die gute Nachricht besteht aus einem Lob der Staatsanwaltschaft: Die Verantwortlichen des Medienhauses „Südkurier“ verhielten sich gegenüber den ermittelnden Beamten „durchweg kooperativ“. … weiterlesen \"\"

Comments Off